Rubinhochzeit in Vechelde

Im Gottesdienst am 25. März 2012 in der Gemeinden Vechelde empfingen die Geschwister Grabiak den Segen zur Rubinhochzeit.

Am 25. März 2010 hatte die Bezirksapostelversammlung in Dortmund geendet, auf der unter anderem beschlossen wurde, dass Ehepaare, die 40 Jahre miteinander verheiratet sind, auf ausdrücklichen Wunsch den Segen zu ihrer Rubinhochzeit empfangen können (siehe auch: NAKI-News vom 20.04.2010). Genau zwei Jahre später, am 25. März 2012, fand die erste Rubinhochzeit in der Gemeinde Vechelde statt.

Das Ehepaar Bernhard und Heidi Grabiak hatte um den Segen zum 40-jährigen Ehejubiläum gebeten. Der Ehemann stammt aus Dortmund, seine Frau aus Braunschweig; Heimatgemeinde der beiden ist seit einiger Zeit Vechelde. Der Gottesdienst mit der Segnung fand in der liebevoll geschmückten und voll besetzen Kirche in einer sehr harmonischen Atmosphäre statt.

Der Gemeindevorsteher, Priester Wolfgang Petri, hatte ein besonderes Textwort erbeten:

„Und ich sagte ihnen, wie gnädig die Hand meines Gottes über mir gewesen war, dazu auch die Worte des Königs, die er mir gesagt hatte. Und sie sprachen: Auf lasst uns bauen! Und sie nahmen das gute Werk in die Hand“ (Nehemia 2 Vers 18).

Er führte aus, dass es einer sorgfältigen Planung und viel Zeit bedarf, einen guten Bau zu errichten. Das Einreißen eines Bauwerks braucht nur wenig Zeit; das Gute wird oftmals in Sekunden zerstört, aus Übermut, mangelnder Achtung, Gedankenlosigkeit. Auch dann gilt der Ruf: Auf lasst uns bauen, nämlich die eingerissene Brücke wieder schlagen zum Nächsten, den Schutzraum für die Familie wieder herstellen.

Der mitdienende Priester Hartmut Geist ergänzte die Predigt des Vorstehers durch den Gedanken, dass die Steine, die Ecken und Kanten haben und sich aneinander reiben, verbunden werden mit Mörtel. Diesen Mörtel setzte er gleich mit der Liebe. Sie verbindet, hebt Unebenheiten auf und stellt eine feste Verbindung her.

Musikalische Eckpunkte des Gottesdienstes waren u. a. das Eingangslied „Alles meinem Gott zur Ehre“ (GB 333), als Bußlied der Vortrag von Orgel und Trompete „Amazing Grace“ (Unglaubliche Gnade), zur Segenshandlung das Chorlied aus dem Jugendliederbuch „Herr sei vor uns und leite uns“ (JLB 30)und als Schlusslied der Kanon „Lasst uns miteinander singen, loben, danken dem Herrn“ (JLB 85).

Nach dem Gottesdienst pflegte die Gemeinde noch Gemeinschaft bei Kaffee und Kuchen.

Text u. Bilder H.G.