Zweite Vechelder Fahrradrallye

Häufige Blicke zum Himmel, intensives Studium der Wetterkarten, zahlreiche Gebete – und dann passierte das Unglaubliche: Wir hatten trockenes Wetter! Zwar immer noch ziemlich kalt, aber wenigstens trocken: viel mehr konnte man von diesem Tag nicht erwarten.

Fröhlich und gut gelaunt machten sich Jung und Alt auf den Weg zum Startpunkt der Rallye, dieses Jahr bei Familie Knigge. Es bildeten sich die einzelnen Teams und kaum hatte Michael die Wegbeschreibungen mit den Aufgaben verteilt, ging es auch schon los. Wer den Weg einmal verloren hatte oder sich bei den Fragen nicht so ganz sicher war, konnte Silas anrufen, der als Telefonjoker zu Hause auf Anrufe wartete. Insbesondere beim NAK-Zusatzfragebogen wurde der Joker auch öfter gezogen, wobei es allerdings nur Hinweise von Silas gab, keine Lösungen.

Die Streckenführung war sehr abwechslungsreich und bot mit Steigungen und Gegenwindpassagen auch sportliche Herausforderungen (wohl dem, der ein Elektrofahrrad oder eine gute Kondition hatte!). Auch landschaftlich sehr reizvoll ging es durch die Vechelder Ebene nach Bettmar. Dort hatten Orminskis schon ein Carport-Buffet zur Stärkung aufgebaut. Zuvor mussten aber unter Carstens unbestechlicher Aufsicht noch einige Geschicklichkeitsspiele absolviert werden, wobei es dann auch Punkte für die Endwertung zu erzielen gab. Eine tolle Idee, dieser Zwischenstopp! Nachdem Susi als Streckenposten die Wegbeschreibungen mit den Aufgaben für die Rückfahrt ausgegeben hatte, ging es weiter in Richtung Vechelde. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Jugendlichen und die Kinder das Feld schon aufgerollt und die Führung übernommen. Das nächste Mal gibt es Bonuspunkte für uns Senioren und wir sagen nichts mehr vor…

Ziel war wieder das Haus von Knigges. Dort wurden die Fragebögen ausgewertet und die Sieger gekürt: Die beiden Gruppen mit Kindern und Jugendlichen haben verdient gewonnen, den dritten Platz belegten die letztjährigen Sieger, die bei den Fragen nicht so genau wussten, wo der Mutter-Kind-Raum ist (nicht oben!). Es wurde natürlich, wie bei uns üblich, viel gelästert und gefrozzelt (Welche Farbe hat 70 cm tiefes Wasser? Wie schwer ist unser Dirigent wirklich?), aber alles in Harmonie und Freundschaft. Wenigstens kannten alle den Vorsteher und seinen Lieblings-Fußballverein.

Aber es ging ja nicht um den Sieg, sondern um Spaß und Gemeinschaft. Und die haben wir reichlich genossen. Gerade das Zusammensein von Jung und Alt, die Gemeinschaft, die vielen Teilnehmer zeigen immer wieder, wie schön es in unserer Gemeinde ist.

Mit einem gemeinsamen Grillen klang dieses wunderschöne Beisammensein aus. Danke an Familie Knigge für die tolle Organisation, für Speis‘, Trank und Obdach. Danke an Familie Orminski für das Carport-Buffet und die tollen Spiele am Streckenposten. Danke an Silas für den Telefonjoker-Dienst. Danke an alle, die mitgemacht haben.

Aller guten Dinge sind drei: Das nächste Mal holen die Senioren den Pokal!

Text: W P.
Fotos: W. P., N. N.