Segen zum Ehejubiläum – Freude und Dankbarkeit

Die Gemeinde Vechelde feierte am Samstag, den 21. Februar 2015 die Silberhochzeit ihres Vorstehers und seiner Frau.

Nach dem von der Gemeinde gesungenen Eingangslied „O ihr Friedenskinder, lasst euch bitten“ (GB 227) verlas Priester Geist das Bibelwort 1. Petrus 4, 10:

„Und dienet einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes.“

In der Predigt ging Priester Geist besonders auf die Gaben ein, die das Silberpaar im Laufe seiner Ehe empfangen hat. In einem Korb vor dem Altar waren Symbole dieser Gaben enthalten. Neben den größten und schönsten Gaben, den beiden Söhnen Jona und Micha, die durch Herzen symbolisiert wurden, waren unter anderem Süßigkeiten für die vielen schönen Stunden in der Vergangenheit, aber auch Zwiebeln, die für manche Tränen standen, im Korb enthalten. Eine interessante Symbolik stellten die Äpfel im Korb dar. Der Priester warf einen Blick zurück auf den Anfang der Menschheit im Paradies und die Aussage Gottes: „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei“. Die Versorgung mit allen lebensnotwendigen Dingen wurde durch das Brot im Korb aufgezeigt. Umschlossen wurden alle Gaben von einem Reifen, der die Liebe – in der Ehe, der Familie, aber auch zu der ganzen Gemeinde – darstellte.

Nach dem gemeinsamen Lied der Gemeinde „Kleine Tropfen Wasser“ (GB 235) schilderte Priester Geist kurz den gemeinsamen Weg von Judith und Wolfgang Petri. Zur Segenshandlung sang der Chor das gleiche Lied, das vor 25 Jahren in der Gemeinde Willershausen zur Hochzeit des Jubelpaares gesungen wurde: „Befiehl du deine Wege“.

Mit dem Segen, dem Schlussgebet und mit dem gemeinsamen Schlusslied „Menschenfreund nach deinem Bilde“ (GB 240) endete dieser besondere Gottesdienst.

Text: H. G.
Fotos: T. B./H. G.